
EDward Gaming gewinnt Rechtsstreit gegen Scout
Die esports-Community diskutiert über eine hochkarätige Gerichtsentscheidung: Die chinesische Organisation EDward Gaming hat eine Klage gegen den ehemaligen Spieler Lee “Scout” Ye-chan gewonnen. Laut dem Gerichtsurteil muss Scout dem Club eine Entschädigung in Höhe von 33,4 Millionen Yuan zahlen – etwa 4,6 Millionen USD.
Prolongierter Rechtsstreit und Gründe für die Klage
Der Rechtsstreit dauerte fast zwei Jahre und begann Ende 2022. EDG beschuldigte Scout, gegen die Vertragsbedingungen verstoßen zu haben: Während der Vertragslaufzeit führte der Spieler Verhandlungen mit anderen Teams, und nach dem Wechsel zu LNG Esports reichte die Organisation eine Klage wegen Vertragsverletzung ein.
Das Shanghai Gericht entschied, dass Scout nicht nur den Hauptbetrag mit Zinsen und Anwaltskosten zahlen muss, sondern auch doppelte Zinssätze für verspätete Verpflichtungen zahlen muss. Darüber hinaus legte EDG Berufung ein und beantragte, die Reisen des Spielers außerhalb Chinas einzuschränken.
Risiken für Scouts Teilnahme an den Worlds 2025
Laut Insiderinformationen plante Scout, nach dem LPL 2025 Sommer Split zu Korea zurückzukehren, aber jetzt kann er China bis zum Abschluss der rechtlichen Verfahren nicht verlassen. Dies wirft Zweifel an seiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2025 auf.
Gerüchte besagen, dass LNG Esports bereits Ersatzoptionen für den Spieler in Betracht zieht, falls die rechtliche Situation in naher Zukunft ungelöst bleibt.
Auswirkungen auf die Esports-Industrie
Dieser Fall könnte einen wichtigen Präzedenzfall schaffen, der die Ernsthaftigkeit der Vertragsdisziplin im Esport hervorhebt. Organisationen erhalten die Bestätigung der Notwendigkeit, ihre Interessen durch rechtliche Mechanismen zu schützen, während Spieler daran erinnert werden, dass Verhandlungen mit anderen Clubs nur nach Erfüllung aller Verpflichtungen stattfinden sollten.



